Freitag, 19. Oktober 2012

Allein durch Glauben - sola fide

Luther lehrte eine Rechtfertigungslehre allein durch den Glauben: sola fida. Dabei schreckte er nicht zurück den Römervers 3:28 zu manipulieren, indem er das Wort "allein" einfügte, das aber im griechischen Urtext nicht vorhanden ist.
So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
(Luther Römer 3:28)

So kommen wir zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt werde, ohne Gesetzeswerke.
(Schlachter, Römer 3:28)
Luther macht ein Verschen-Konstrukt, wie das alle Irrlehrer tun. Die Lehre von Paulus ist dialektisch, wer nur einen Vers von Paulus zitiert, macht eine Amputation und verfälscht die Aussage seiner rhetorisch geschmückten Lehre. 

Luther geht noch einen Irrschritt weiter, wenn er behauptet, der Glaube sei nur von der Gnade Gottes abhängig, die Menschen seien schon auserwählt, einen freien Willen gäbe es nicht. Natürlich sind wir alle von der Gnade Gottes abhängig, durch Gnade haben wir den Heiligen Geist empfangen und durch Gnade dürfen wir in den Himmel zurückkehren. Aber dieses Gnadengeschenk können alle Menschen frei wählen !!!

Zudem geht es im Römervers um Gesetzeswerke, das bezieht sich auf das Gesetz des alten Bundes. Es gibt nun aber einen neuen Bund, seitdem sind die Christen unter dem Gesetz Christi, das ein Gesetz der Liebe und der guten Taten ist. Die Meisten verwechseln dann noch den Begriff Gesetzeswerke mit Werke (gute Taten).

Nicht jeder, der zu mir sagt: "Herr, Herr", wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
(Matthäus 7:21)

Denn des Menschen Sohn wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinem Tun.
(Matthäus 16:27)

So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot. Da wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke; ich aber will dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!
(Jakobus 2:18)

Das alte Gesetz regelt wie ein Strafgesetzbuch nur die Sünden und die Straftaten. Das Gesetz Christi schreibt viel viel viel mehr vor, aber die Minimal-Christen wollen das nicht hören. Paulus schreibt die Quintessenz seiner Rechtfertigungslehre sehr deutlich im Galaterbrief, bitte ganzen Brief lesen.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.
(Galater 5:22+23)

 Traget einer des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!
(Galater 6:5)

Der folgende Bericht zeigt die krassen Unterschiede von der Lehre Luthers und der Lehre Chrsti auf. (Ich hoffe, die Zensurbehörde Vingesand erlaubt diese Verlinkung.)

http://www.theologe.de/theologe3.htm